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Aktuelle News

Mietendeckel: Einbehaltene Beträge kein Grund zu sofortiger Kündigung

Eine Vermieterin darf einer Mieterin, die ihre Miete aufgrund des Berliner Mietendeckels teilweise einbehalten hat, nicht sofort kündigen. Das entschied nun das Landgericht Berlin. Im vorliegenden Fall hatte die Mieterin seit März 2020 im Vertrauen auf die Mietbegrenzung einen Teil der Miete einbehalten. Diesen Teil zahlte sie nach dem Aus des Mietendeckels im Frühjahr 2021 nicht umgehend zurück, sondern erst im Juni 2021.
Daraufhin kündigte ihr die Vermieterin wegen Zahlungsverzuges und erhob vor dem Amtsgericht Berlin-Mitte eine Räumungsklage. Ohne Erfolg. Auch die Berufung vor dem Landgericht Berlin scheiterte. Grundsätzlich könne ein Vermieter die einbehaltenen Beträge zwar zurückverlangen, so das Landgericht. Jedoch muss dem Mieter vorab eine Zahlungsaufforderung oder eine Mahnung zugehen.
Im vorliegenden Fall hatte die Vermieterin die Mieterin weder zur Zahlung aufgefordert noch eine Mahnung ausgestellt. Das Landgericht Berlin wies in seiner Entscheidung auch auf Folgendes hin: Die Rechtsfragen, die sich aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Zusammenhang mit dem Berliner Mietendeckel ergeben, sind für Mieter – auch unter Heranziehung professionellen Rechtsrats – nur aufwendig und schwer zu beurteilen.
Quelle: Landgericht Berlin/Aktenzeichen 67 S 298/21 | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Deko: Tipps für die erste Wohnung

Worauf können junge Mieter achten, die in die erste eigene Wohnung ziehen? Die Antwort auf diese Frage und verschiedene Tipps liefert die Seite bellevue.nzz.ch. So sei es vor dem Kauf von Möbeln und Accessoires zunächst ratsam, sich Gedanken über den Einrichtungsstil zu machen. Darüber hinaus sollten sich die Mieter vorab über die Farbwahl Gedanken machen und sich für eine Farbfamilie entscheiden.
Dennoch können junge Mieter auf Kontrakte setzen und beim Einrichten zum Beispiel helle und dunkle Farben oder alte und neue Designs miteinander kombinieren. Um es sich in der Wohnung noch gemütlicher zu machen, können auch Leuchten zum Einsatz kommen. Dabei sollte auf die Lichttemperatur geachtet werden, die in Kelvin gemessen wird.
Auch Decken und Kissen können zum Einsatz kommen. Das Portal weist darauf hin, dass Kissen in gerade Anzahl klassischer wirken und in ungerade Anzahl moderner. Alle, die sich weitere Tipps zum Einrichten ihrer ersten eigenen Wohnung anschauen möchten, werden auf der Seite bellevue.nzz.ch unter dem Reiter „Design & Wohnen“ fündig.
Quelle: bellevue.nzz.ch | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Baufi-Barometer: Lust aufs Eigenheim ungebrochen

Die Deutschen investieren trotz der stark gestiegenen Immobilien- und Grundstückspreise immer noch gerne in ein Eigenheim und die Zahl der Darlehensverträge hält sich „auf konstant hohem Niveau“. Zu diesem Schluss kommt die ING Deutschland aufgrund des Baufi-Barometers. Dabei wurden anhand der Frage „Wie finanziert Deutschland“ auf anonymisierter Basis die Baufinanzierungsdaten der ING-Kunden von 2016 bis 2021 ausgewertet.
Die ING Deutschland hat dabei unter anderem herausgefunden, dass das durchschnittliche Darlehensvolumen von 2016 auf 2021 um 40 Prozent gestiegen ist, und zwar von 251.000 auf 348.000 Euro. Die höchsten Kredite werden mit durchschnittlich 449.000 Euro dabei in Bayern ausgezahlt, die niedrigsten mit durchschnittlich 236.000 Euro im Saarland. Diese Entwicklung führt die Bank auf die gestiegenen Preise hervor.
Diese und weitere Ergebnisse gehen aus dem Baufi-Barometer hervor. Die ING Deutschland gewährte 2021 (bis Ende November) rund 56.500 Darlehensverträge. 2020 verzeichnete die Bank rund 56.900, 2019 rund 45.400, 2018 rund 52.300, 2017 rund 49.500 und 2016 rund 55.300 Darlehensverträge.
Quelle und weitere Informationen: ing.de | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Bauprojekte: Gute Planung vermindert Schadstoffausträge

Durch eine gute Planung beim Bauen kann ein Großteil der Schadstoffausträge vermindert werden. Darauf weist jetzt das Umweltbundesamt hin. Eine Studie – durchgeführt in zwischen Sommer 2018 und Winter 2020 in zwei Berliner Neubaugebieten – zeigt, dass durch die Berücksichtigung der Umweltbelange in einer frühen Planungsphase der Schadstoffeintrag aus Bauprojekten um mehr als 90 Prozent reduziert werden kann.
Dazu können unter anderem breite Dachüberstande an Fassaden geschaffen werden, sodass der Kontakt der Baumaterialien mit Regenwasser minimiert wird. Auch der Einsatz biozid- beziehungsweise herbizidfreier Bauprodukte ist laut Umweltbundesamt oftmals möglich. Zudem schützen Fassaden mit mineralischem Putz durch ihren hohen PH-Wert vor dem Bewuchs mit Algen und Pilzen, und zwar ohne Biozide.
Zum Hintergrund: Aus Baumaterialien wie Dachsteinen, Außenputzen und Außenfarben können während der Bauphase schädliche Stoffe in die Umwelt gelangen. Eine Studie des Umweltbundesamtes zeigt, dass diese vor allem bei den Bioziden Diuron und Terbutryn aus Fassaden, den Durchwurzelungsschutzmitteln Mecoprop und MCPA aus Dachbahnen, sowie Zink aus Dach und Fassade der Fall ist. Die gemessenen Konzentrationen überschritten die Zielwerte für Oberflächengewässer zum Teil deutlich.
Quelle und weitere Informationen: umweltbundesamt.de | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Energiepreise: Wärme+ rät Eigentümern zur energetischen Sanierung

Die Initiative Wärme+ rät Eigentümern aufgrund der gestiegenen Energiepreise zur energetischen Sanierung ihres Hauses. Diese habe mehrere Vorteile: Die Energieeffizienz der Immobilie kann gesteigert und die Kosten können gesenkt werden. Darüber hinaus leisten Eigentümer einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Als Maßnahmen rät die Initiative Wärme+ Eigentümern unter anderem zum Heizen mit erneuerbaren Energien – zum Beispiel mit einer Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Außerdem können Eigentümer bei der Warmwasserbereitung mit vollelektronischen Durchlauferhitzern Energie und Kosten sparen.
Damit Eigentümer Energiesparpotenziale besser erkennen, können sie den Gebäudecheck auf der Seite waerme-plus.de/planungshilfen/gebaeudecheck nutzen. Auf der Seite finden sich außerdem weitere Tools wie ein Kostenrechner zum Duschen oder eine Förderdatenbank für Häuslebauer.
Quelle: waerme-plus.de | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Urteil: Nicht ohne die Zustimmung des Nachbarn

Ein Mieter, der in einem Reihenhaus wohnt, darf nicht einfach Bohrlöcher in eine Außenwand bohren, ohne seinen Nachbarn vorab um Erlaubnis zu fragen. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor (AZ: V ZR 25/21). Im vorliegenden Fall hatte der Mieter (Beklagte) in eine Außenwand Löcher für die Verlegung einer Stromleitung für eine elektrische Markise gebohrt.
Zunächst hatte der Kläger, der auch Eigentümer des Mehrfamilienhauses ist, seinen Mieter per anwaltlichem Schreiben aufgefordert, den ursprünglichen Zustand der Außenwand wieder herzustellen – allerdings ohne Erfolg. Nun zog der Eigentümer vor Gericht. Der Fall landete daraufhin zunächst vor dem Amtsgericht und dem Landgericht und später dann vor dem BGH.
Der BGH bestätigt die Entscheidung des Landgerichts München II weitestgehend und begründet diese unter anderem wie folgt: „Zu einer Einwirkung auf die […] im Alleineigentum des Klägers stehende Wand ist der Beklagte nicht berechtigt, so dass er nach § 1004 Abs. 1 Satz 1 BGB zur Beseitigung des Kabelkanals und der Bohrlöcher verpflichtet ist“. Für das Urteil entscheidend ist auch die Tatsache, dass die Außenmauern durch eine Fuge getrennt sind. So seien die Mauerschalen eindeutig dem jeweiligen Gebäude zuzuordnen.
Quelle: BGH (AZ: V ZR 25/21) | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Einrichtung: Minimalistisches Wohnen

Wie minimalistisches Wohnen geht, zeigt das Portal wmn.de der Funke-Mediengruppe. Zunächst sollten überflüssige Gegenstände aussortiert werden. Dabei müsse nicht alles entsorgt werden, sondern die Gegenstände können auch weiterverkauft oder verschenkt werden. Bei der Möbelwahl sollte auf schlichte Farben, Platz zum Verstauen und klare Linien und Formen geachtet werden.
Die Wände sollten für einen minimalistischen Look nur in einer Farbe gestrichen werden, und zwar in einem dezenten Weiß. Bei den Farben für die Einrichtungsgegenstände kommen vor allem die Töne Weiß, Beige, Grau und Schwarz zum Einsatz. Gemütlich wird es mit Kissen und Decken im passenden Farbstil.
Bei dem Wohnkonzept geht es vor allem aber auch um Ordnung. So sollten zum Beispiel keine Gegenstände auf dem Boden liegen. Durch das Einsortieren dieser in entsprechende Mappen, Schubladen und Boxen mit einem festen Platz wirkt die Wohnung aufgeräumter. Weitere Tipps zum minimalistischen Wohnen erhalten Interessenten auf wmn.de.
Quelle: wmn.de | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Studie: Investoren für mehr Nachhaltigkeit

Immobilieninvestoren in Europa wollen den Immobilienbestand künftig nachhaltiger ausrichten. In Deutschland planen 73 Prozent der befragten Immobilieninvestoren die Investition in die nachhaltige Sanierung ihrer Bestände, in Frankreich sind es 72 Prozent und in Großbritannien 57 Prozent.
Darüber hinaus ist ihnen auch wichtig, dass die Immobilien über ein entsprechendes Nachhaltigkeitszertifikat verfügen. Darauf achten in Frankreich 79 Prozent, in Großbritannien 70 Prozent und in Deutschland 60 Prozent der Immobilieninvestoren.
Diese und weitere Ergebnisse gehen aus der „Investitionsklima-Studie II/2021: Immobilienmärkte im Zeichen der Transformation“ der Union Investment Real Estate GmbH hervor. Für die Umfrage zur Studie sind von November 2021 bis Januar 2022 insgesamt 150 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilieninvestoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien vom Marktforschungsinstitut Ipos befragt worden.
Quelle und weitere Informationen: realestate.union-investment.com | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Online-Veranstaltungsreihe: „Bauen im Bestand“

Wer sich für das „Öffentliches Bauen mit Holz“ interessiert, kann in diesem Jahr an mehreren Online-Veranstaltungen der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) teilnehmen. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet am Donnerstag, 24. März (9.30 bis 12.15 Uhr), das Thema „Bauen im Bestand“.
Auf dem Programm stehen Vorträge von Architekten, Bauleitern und Anwälten wie zum Beispiel „Verwaltungsgebäude Tierpark Berlin – Kreislaufgerechte Sanierung eines DDR-Systembaus“, „Wohnen am Dantebad in München = „Blaupause“ für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften?“ oder „Nachhaltiges Bauen in der Planungs- und Vergabepraxis“.
Die Online-Veranstaltungsreihe wird am Dienstag, 14. Juni, am Donnerstag, 22. September, sowie am Dienstag, 15. November, fortgesetzt. Die Vorträge stehen dann unter den Mottos „Vergaberecht und Bauvergabeverfahren“, „Komplettlösung in Holz“ und „Klimaneutrales Bauen öffentlicher Gebäude“. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessenten können sich unter veranstaltungen.fnr.de/holzbau/programm anmelden.
Quelle: fnr.de | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Energie: Heizungscheck für Wohnungsunternehmen

Einen „Heizungscheck Online“ für Wohnungsunternehmen bieten der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und der Energieleistungskonzern Getec an. Ziel des Heizungschecks ist es, die Anlageneffizienz zu erhöhen, den Energieverbrauch zu senken sowie den CO2-Austoß zu reduzieren.
Der Heizungscheck umfasst vier Schritte. Bei Schritt 1 erfolgt eine Anlagebegehung und die Erfassung von Anlagenparametern der Heizungsanlage vor Ort. Bei Schritt 2 werden weitere Parameter – wie zum Beispiel Abgaswerte und Betriebstemperaturen – festgehalten. Eine softwaregestützte Anlagenanalyse erfolgt dann in Schritt 3. Bei Schritt 4 wird ein 20 bis 25-seitiger Analysebericht erstellt. Dieser enthält unter anderem Empfehlungen zur Anlagenoptimierung.
Mit dem Heizungscheck sollen Wohnungsunternehmen nicht nur über ihre bestehenden Anlagen informiert werden, sondern sie können auch Unterstützung bei der Modernisierung ihrer Anlagen unter Nutzung erneuerbarer Wärmeerzeugung bekommen. Weitere Informationen erhalten Interessenten unter gdw.de.
Quelle: gdw.de | Bereitgestellt für Immobilienmakler Stuttgart | SCHMID IMMOBILIEN STUTTGART GbR

Quelle: Immonewsfeed